Rechtsextremismus in Brandenburg

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Diskussionsveranstaltung:

Rechtsextremismus in Brandenburg

Im Januar 2024 wurde durch das Recherchenetzwerk Correctiv aufgedeckt, dass sich in einem Potsdamer Hotel zwei Dutzend Rechtsextremisten u.a. aus der AfD, der CDU, der ÖVP, der Identitären Bewegung und der Werteunion getroffen und im Hinterzimmer über eine millionenfache „Remigration“ von Menschen diskutiert hatten, die für nicht ausreichend deutsch gehalten werden. Der öffentliche Aufschrei war groß. Hunderttausende gingen auf die Straße. Hat das Bekanntwerden dieses menschenverachtenden politischen Ziels der AfD geschadet? Offenbar nicht – Wahlergebnisse und Meinungsumfragen lassen sogar auf einen wachsenden Zuspruch schließen. Im Herbst stehen wichtige Landtagswahlen an. Wie hat sich die extreme Rechte in unserem Bundesland entwickelt? Welche politischen Ziele verfolgt die AfD? Wie hat sie sich bei Wahlen entwickelt und wie lassen sich die Ergebnisse interpretieren? über diese und andere Fragen wurde am 25. März 2026 im Kunsthaus sans titre diskutiert.
Der Referent Dr. Christoph Schulze ist seit 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ) in Potsdam. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem sans titre e.V.